Wandern im Tongariro Nationalpark

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Tag 11 | Taranaki Falls

Eigentlich wollten wir heute den Tongariro Alpine Crossing machen. Das ist eine beliebte Tageswanderung. Leider hat auch heute das Wetter nicht mitgespielt. Nachdem wir uns am Vorabend noch mit einigen Einheimischen unterhalten hatten und uns bei der Info erkundigten, entschieden wir die Wanderung auf den nächsten Tag zu verschieben. Windstärken von über 70 km/h sind einfach zu riskant. Also machten wir heute eine kleinere Wanderung im Tongariro Nationalpark etwas unterhalb des Vulkans. Unser Weg führte uns zu den Taranaki Falls. Das ist ein wunderschöner Rundkurs der zuerst durch ein Waldstück an einem Bach vorbei führt und dann den Blick auf die Taranaki Falls eröffnet. Anschließend führt die Wanderung oben am Wasserfall vorbei durch ein Lavafeld zurück zum Parkplatz. Im Infozentrum (I-Site) haben wir uns noch etwas über den Nationalpark erkundigt. Die I-Sites hier in Neuseeland können wir übrigens nur empfehlen. Es gibt sie in fast allen Städten und sie sind vergleichbar mit den Touristeninformationzentren in Deutschland. Allerdings nicht ganz so wie wir das von Deutschland gewohnt sind. Es gibt sehr viel kostenloses Informationsmaterial über Aktivitäten, verschiedene Straßenkarten, günstige Postkarten und Souvenirs. Die Mitarbeiter beraten dich gerne bei allen Fragen und buchen auch die Aktivitäten für dich.

Wir haben uns z.B. auch in einem I-Site erkundigt, ob wir den Tongariro Alpine Crossing am Donnerstag oder am Freitag machen sollen. Sie haben uns ganz genau beraten uns aktuelle Informationen über die Wetterlage gegeben. Abschließend haben sie uns eher abgeraten zu gehen, da es zu gefährlich war. Aber über die Kompetenz der Mitarbeiter, nicht nur was Wanderungen angeht, sind wir wirklich begeistert.

Nach unserer Wanderung sind wir noch zum Skigebiet auf den Ruapehu gefahren. 1952 wurde es von dem Schweizer Walter Henzli errichtet. Natürlich haben wir etwas Ähnliches erwartet wie das, was wir aus der Schweiz oder Österreich kannten. Allerdings sahen unsere Augen etwas ganz anderes. Um uns herum gab es keine grünen Wiesen, sondern nur Lavasteine und Geröll. Kein Wunder wir befanden uns ja auch auf einem Vulkan (der übrigens am 25.09.2007 zum letzten Mal ausgebrochen ist). Die Hütte, in der es Kaffee, Kuchen und kleinere Gerichte gab, haben sie versucht dem europäischen Vorbild etwas nachzuempfinden. Wir tranken einen Kakao und eine Kaffee und genossen es im strömenden Regen drinnen zu sitzen und ein warmes Getränk in den Händen zu halten.

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Lake Taupo und Maori Rocks
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