Regenwald, goldene Strände und türkisfarbenes Wasser

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Tag 15 | Hiking im Abel Tasman Nationalpark

Wie uns vorausgesagt wurde setzte in der Nacht ein heftiger Sturm ein. Es herrschte eine mystische Stimmung, als wir aufwachten. Beim Frühstück genossen wir es dem Sturm auf unserer Terrasse und dem Wasser zuzuschauen. Schon interessant und zum Glück saßen wir im Trockenen;-)

Nach dem Frühstück ging es auf zum Abel Tasman Nationalpark.

Der Abel Tasman ist ein Nationalpark der ein Gebiet von 225,3 km2 schützt. Er besteht fast völlig aus Regenwald, bis auf viele kleine Buchten mit goldenem Strand uns türkisfarbenem Wasser. Der “Great Walk” “Abel Tasman Costal Track” umfasst 51 km und führt immer an der Küste des Parks entlang.

Wir fuhren im Sturm los aus den Malborough Sounds über die kleinen kurvigen und abenteuerlichen Straßen. Irgendwann hörte es auf zu regnen, aber der Wind peitschte immer noch ziemlich heftig über das Land. Christina fühlte sich auf einmal ziemlich seltsam. Sie war müde und hatte das Gefühl krank zu werden. Sowas konnten wir natürlich überhaupt nicht gebrauchen. Während Thorsten den Camper sicher über weitere Pässe und über kleine verwinkelte Straßen steuerte versuchte Christina einfach mal die Augen zu schließen. Sie schlief tatsächlich fast 2 Stunden. Als sie wieder aufwachte war der Sturm verschwunden, wir hatten strahlend blauen Himmel und ihr ging es wesentlich besser. In dem kleinen Ort Kaiteriteru angekommen gingen wir zum I-Side um uns zu informieren, was wir heute noch machen konnten. Der nette Herr hat uns gleich eine Bootsfahrt mit anschließender Wanderung über einen Teil des Abel Tasman Costal Track zurück zum Ausgangspunkt empfohlen. Wir hatten gerade noch genügend Zeit uns in einer “European Backery” mit Verpflegung zu versorgen. Endlich mal wieder ein knackiges Brötchen zwischen die Zähne zu bekommen war schon toll. Hier gibt es nur Toast und extra softe Backwaren. Ähnlich wie in Amerika…

Mit reichlich Proviant machten wir uns auf den Weg zum Beginn des Abel Tasman Nationalparks wo uns unser Wassertaxi abholen sollte. Dort angekommen schauten wir nicht schlecht, als ein Traktor mit einem Anhänger vorfuhr, auf dem ein kleines Boot geladen war.

Wie uns vorausgesagt wurde setzte in der Nacht ein heftiger Sturm ein. Es herrschte eine mystische Stimmung, als wir aufwachten. Beim Frühstück genossen wir es dem Sturm auf unserer Terrasse und dem Wasser zuzuschauen. Schon interessant und zum Glück saßen wir im Trockenen;-)

Der Fahrer Rob stieg aus und bat alle Gäste in das Boot auf dem Anhänger zu steigen. Anschließend fuhren wir im Boot von einem Traktor gezogen die Hauptstraße entlang zum Meer. Dort ließ er und rückwärts ins Wasser und übergab das Steuer unserem Captain Todd.Dieser fuhr mit uns einen Teil der Strände ab, zeigte uns Robben die sich auf den Steinen sonnten und fuhr noch am Apple Rock vorbei. Der Apple Rock ist ein riesengroßer Stein vor der Küste der in 2 Hälften geteilt ist. Nach einer Fahrt von ca. 40 Minuten wurden wir am Strand von Anchorage abgesetzt. Natürlich gab es keinen Anlegesteg und wir wurden im Wasser ausgesetzt.

Puh, also wenn die Nordinsel mit der Bay of Island schon das Paradies war, wo sind wir dann jetzt gelandet? Ein schöner Ort jagt den nächsten. Wir liefen auf goldenem Sand und konnten nur noch staunen. Ohne Witz der Sand war echt Gold. Nach ein paar Fotos und aufsaugen der tollen Landschaft ging es auf den für uns 12,4 km langen Track Richtung Marahau. Der Weg führte zunächst Bergan, bis wir auf der Höhe des Tracks angekommen waren. Anschließend ging er mal flach mal hügelig durch den Regenwald. Der Track ist extrem gut ausgebaut und kann auch mit leichteren Schuhen begangen werden. Der eigentliche Track bleibt immer auf der Höhe, hat jedoch Anbindungen zu den einzelnen Buchten. Nach ca. 6km erreichten wir eine dieser Buchten und entschlossen uns dort eine kleine Rast einzulegen. Herrlich diesen extrem feinen Sand unter den Füßen zu spüren. Nur zum Baden war es leider zu Windisch und die tansanische See war auch ziemlich kalt. Also musste uns der Anblick für den Moment genügen.

Die restlichen Kilometer brachten wir mit immer wieder tollen Aussichten und einem längeren Ausflug am Ende des Weges über einen Strand problemlos hinter uns. Irgendwie war es verrückt, am Vormittag hatten wir noch heftigen Sturm und am Nachmittag machten wir eine Wanderung bei schönstem Wetter und grandioser Landschaft. Mit ganz tollen Eindrücken mussten wir am Abend diesen tollen Ort auch schon wieder verlassen.

Best Of Pics

Blessed with a mild climate, golden beaches and lush coastal native bush, the Abel Tasman Coast Track has it all.

Facts zum Great Walk Abel Tasman Coast Track

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Kilometer
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Tagesetappen
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Great Walk campsites
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Stunden Wanderzeit
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