Atemberaubende Naturschönheit Landmannalaugar

Unwirkliche Landschaften durften wir heute am Landmanalaugar bestaunen. Grandiose Aussichten auf eine unbeschreiblich schöne Natur, gefühlte 100 Furten durchfahren und unser Auto an seine Grenzen gebracht. Die Hochlandstraße ist der absolute Hammer und ein Muss für alle die etwas Abenteuer suchen. 

Geregnet hat es in der letzten Nacht. Aber glücklicherweise nicht wirklich viel. Am frühen Morgen ging es heute im dicken Nebel von unserer Pferdefarm zum sehr bekannten Landmannalaugar. Alleine die Fahrt war schon ein reiner Genuss. Wir folgten für ein paar Km der Ringstrasse 1 bis es auf die F26 ging. Unwirkliche Landschaften wechselten sich sehr schnell ab, vom Lavafeld bis hin zur trockenen Einöde war alles dabei. Als wir dann auf die F225 abbogen fing es an nochmals spannender zu werden. Ab hier fuhren wir nur noch auf Schotter mit dicken Schlaglöchern, aber traumhaften Aussichten. Nach 2.5 Stunden hatten wir unser Ziel fast erreicht. Etwas verwunderlich fanden wir, dass wir bis dahin noch keine einzige Furte durchfahren mussten. Der Schock kam dann aber am Schluss. Vor dem Basecamp von Landmannalaugar gab es 2 heftige Furten bei denen wir das Gefühl hatte wir würden samt Auto verschluckt werden. Glücklicherweise war dem nicht so und wir kamen trockenen Fußes am Basecamp an. 

Schnell bereiteten wir unsere Wandersachen vor und es ging raus in die Natur. Was wir die nächsten 3 Stunden erleben durften war einfach nur fantastisch schön. Am Anfang schlängelte sich der Weg durch ein Lavafeld.  Hinter jeder Kurve gab es wieder eine andere Perspektive zu bestaunen. Auch eine kleine Anhöhe mit einer ersten Aussicht weckte den Wunsch mehr zu sehen. In der Ferne sah man bereits die ersten Berge die wie gemalt aussahen. Nach dem Lavafeld ging es langsam den Berg hinauf. Die Landschaft wechselte ihre Farben schneller als man gucken konnte. Auf dem einen Fleck hat man rote Steine, dann wieder graue und welche die mit gelbem Schwefel bedeckt waren. Aus dem Boden abseits des Weges kamen weiße, heiße Rauchschwaden aus der Erde, welche auf die vulkanischen Aktivitäten in der Erde hinwiesen. Die Berge die immer größer wurden und über die wir gingen zeigten sich kunterbunt. Rot, Beige, blau, gelb, grün… richtig unwirklich sahen sie aus. Wir haben sowas noch nie zuvor gesehen, außer auf irgendwelchen Zeichnungen. Schaut euch am besten die Bilder und das Video an. Diese beschreiben wohl am ehesten, was genau wir sehen durften. Da das Wetter heute nicht ganz so hervorragend war haben wir noch einen Regenschauer abbekommen. Aber das war nicht schlimm. Die Landschaft hat für alles entschädigt. 

Wieder zurück am Auto stelle sich die Frage, ob wir über die Hochlandstraße nach Vik fahren oder über die Straße über die wir gekommen sind. Wir haben uns dann noch im Infozentrum erkundigt, ob die Hochlandstraße eventuell gesperrt sei, oder wir mit unvorhergesehenem rechnen müssen. Nein, es war alles frei, nur galt es so ca. 7-8 Furten zu durchqueren, gemäß Aussage Infozentrum. Abenteuersuchend stürzten wir uns selbstverständlich auf die Hochlandstraße. Zuerst wieder durch die beiden hohen Furten vor dem Basecamp und danach zur F208. Auf den ersten 10 Kilometer dachen wir schon sie hätten die Furten vergessen. Der Schotter war teilweise sehr schlecht, extrem viele Schlaglöcher und heftige kurze Anstiege und Abfahrten galt es zu bewältigen. Auch die Landschaft um uns herum änderte sich wieder sehr schnell, war aber immer traumhaft schön. So, und nun kamen die 7-8 Furten… Ähm insgesamt haben wir dann doch genau 18 gezählt und sie waren nicht immer leicht. Was uns extrem irritiert hatte war die letzte Furte. Als wir ankamen stand bereits ein anderes Auto da. Auf der anderen Seite gab es sehr viele Autos die viel besser waren als unseres und die Menschen standen am Ufer und schauten zu uns rüber. Wir dachten schon, das war`s und wir müssen den ganzen Weg zurück fahren. In dem anderen Auto saßen Deutsche drin. Wir unterhielten uns kurz mit ihnen und schauten uns die Furte nochmals gemeinsam an. Gemeinsam entschieden wir, dass sie doch eigentlich kein Problem darstellen sollte. Warum jetzt die anderen Leute mit den besseren Autos da standen und uns zuschauten bleibt uns bis jetzt verborgen. Naja egal, bei den Furten dachten wir schon ab und an dass wir das mit unserem Auto nicht schaffen. Aber glücklicherweise haben wir da falsch gedacht. Vom Landmanalaugar waren es genau 119 Km bis zu unserer nächsten Unterkunft bei Vik. 70 Km davon waren Schotterpisten mit sehr abenteuerlichen Abschnitten. Je länger wir uns aber auf diesen Schotterpisten aufhalten desto mehr Spaß macht das Ganze. 

Best Of Pics

Hochlandstraße F26

Landmannalaugar 1

Hochlandstrasse F208

Facts zu Island Tag 4

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Schotterpisten, Furten und eine mythische Schlucht
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