Geysire, Kontinentalplatten und das stürmische Island-Wetter

Wenn wir dachten, das stürmische Wetter auf Island hätten wir bereits kennen gelernt, dann wurden wir heute eines Besseren belehrt. Solch einen Wind und heftigen Regen haben wir auf Island noch nicht erlebt. Wir hatten fast schon Angst das Auto zu verlassen bei unseren heutigen Besichtigungen.  

Der Goldene Circle besteht aus dem Gullfoss, dem Geysir und dem Þingvellir. Den Gullfoss Wasserfall haben wir ja bereits gestern besichtigt. Geysir und Þingvellir stand heute noch auf dem Programm. Nur ein paar Minuten Fahrt von unserer Unterkunft entfernt erreichten wir bereits den Geysir. 

Geysir (isländisch geysa –in heftige Bewegung bringen), ist eine heiße Quelle, die ihr Wasser in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen als Fontäne ausstößt. Einen solchen Ausbruch bezeichnet man als Eruption. Namensgebend für Geysire war der Große Geysir auf Island. 

Am Geysir angekommen schauten wir uns das gesamte Areal um den Geysir mit seiner Geothermie etwas genauer an und zum Schluss noch ein paar Ausbrüche des Geysirs. Der große Geysir selbst ist bereits erloschen. Das hat inzwischen sein kleinerer Bruder Stokkur übernommen. Geysire benötigen ein ganz spezielles Umfeld und Voraussetzungen, um Fontänen zu produzieren. Wenn diese nicht mehr vorherrschen erlöschen sie.  

Weiter ging es nach Þingvellir was wir nach ca. 1 Stunde erreichten. Das Wetter wurde immer schlechter und als wir ankamen regnete es bereits. Þingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark. Wir haben uns dazu entschlossen den Nationalpark zu besuchen. Das Besondere daran ist, dass die eurasische und die amerikanischen tektonischen Platten an dieser Stelle auseinander triften. Das sieht man dann durch entstehende Gräben und Risse in den Felsen. Mit unseren Regenjacken bewaffnet schauten wir uns dieses Phänomen etwas genauer an. Nach ca. 2,5 Stunden und quatsch nass fuhren wir weiter Richtung Reykjavik Flughafen. 

Dort gibt es in der Nähe noch 2 weitere Thermalgebiete (Gunnhuver und Krysavik), die wir uns anschauen wollten. Wir fuhren also nach Reykjavik und dann an die Küste runter, um uns die Gebiete anzusehen. An der Küste war es inzwischen jedoch extrem stürmisch. An jedem Punkt an dem wir Fotos machten mussten wir aufpassen nicht weggeweht zu werden. Die Süd-West-Küste Islands ist von Lava geprägt und bietet immer wieder tolle Ausblicke aufs Meer und tolle Felsformationen an Land. Auch wenn das Wetter heute extrem rau war, fuhren wir die Thermalgebiete und auch noch einige andere Sehenswürdigkeiten an, die an der Straße lagen. Aber nirgends konnte man sich wirklich lange aufhalten.  

An unserem letzten Tag werden wir noch eine Wanderung zum Glymur-Wasserfall unternehmen. Wir sind gespannt.

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Thingvellir National Park und Geysir
Thingvellir National Park und Küstenstraße

Facts zu Island Tag 14

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Hochlandstraße Kjalvegur und Geothermie
Glymur-Wasserfall und Furten

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